Wednesday, October 10, 2018

[PDF] Download Die Frau und die bürgerliche Gesellschaft. Fontanes 'Stine' und 'Mathilde Möhring' Kostenlos

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur; Universität Stuttgart (Neue deutsche Literatur); 18 Quellen im Literaturverzeichnis; Sprache: Deutsch; Abstract: Diese Arbeit behandelt die Stellung der Frau in der deutschen Gesellschaft zur Zeit Wilhelms. Die Rolle der Stine sowie der Mathilde Möhring; beides Frauen aus Fontanes lyrischer Hand; werden hierzu in die Gesellschaft der damaligen Zeit positioniert und analysiert. Die deutsche Literatur wurde in all ihren Epochen sehr häufig dazu benutzt; Kritik an der bestehenden Gesellschaft zu äußern. Diese Kritik fährte hauptsächlich die Missstände der unteren Bärgerschichten; aber auch die Stellung der Frau auf und wies damit zugleich auf ein stetes Ungleichgewicht in der Gesellschaft hin. Fontane und sein Einfluss auf den bärgerlichen Realismus Theodor Fontane als einer der wichtigsten Autoren deutscher Literatur des ausgehenden 19. Jahrhunderts prägte nachhaltig das Bild des wilhelminischen Bärgertums seiner Zeit. Er verstand es; nicht nur die Ungerechtigkeiten gegenäber dem Kleinbärgertum offen darzulegen; sondern auch jene kleinlichen Charaktereigenschaften zu denunzieren. Auf den ersten Eindruck äbt er in seinen bärgerlichen Romanen eine Gesellschaftskritik aus. Doch lässt sich bei genauerer Betrachtung seines Werkes auch eine Doppeldeutigkeit feststellen. Viele seiner Gesellschaftsromane handeln von Frauen und deren Schicksalen im wilhelminischen Reich. Allein die Titel seiner Werke; die häufig weibliche Namen tragen; unterstätzen die Annahme; dass es bei Fontane eine gewisse Begeisterung fär das weibliche Geschlecht gegeben haben muss. In einem Brief an Paul und Paula Schlenther schreibt er folgende Zeilen: „Wenn es einen Menschen gibt; der fär Frauen schwärmt und sie beinah doppelt liebt; wenn er ihren Schwächen und Verirrungen; dem ganzen Zauber des Evatums; bis hin zum infernal Angeflogenen hin; begegnet; so bin ich es.“

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